Turnierberichte 2011 / 2012

04.02.12 - Überzeugende Leistung der Zecher Jugend bei der Kreisjahrgangssichtung
29.01.12 - Thomas Brüchle gewinnt Bezirksrangliste
08.01.12 - Ammann/ Brüchle 2012 im Doppel weiterhin unbesiegt
07.01.12 - Tolles Abschneiden beim Wanderpokalturnier des TTC Mühlhausen
05.01.12 - Zwei Zecher Teams in Kirchdorf
04.12.11 - Maximilian Scholze Dritter bei den Kreismeisterschaften in Meckenbeuren
27.11.11 - Uta Gierer gewinnt B-Klasse beim Biberacher-Mixedturnier
12./13.11.11 - Einige Podestplätze bei den Aktiven-Bezirksmeisterschaften
Thomas Brüchle ist Tischtennis-Europameister
8 Medaillen für das Deutsche Tischtennis-Team in Kroatien
Pressebericht zur Tischtennis-Europameisterschaft im Behindertensport in Kroatien, Split
09.10.11 - Constantin Richter dominiert die Jugendbezirksmeisterschaften
03.10.11 - Daniel Ammann erreicht 2. Platz bei den LA-Open
25.09.11 - Thomas Brüchle im Finale des 1.Socialpioneercup
25.09.11 - Leider keine Erfolge bei der Jugendrangliste in Aulendorf
21.09.11 - Thomas Brüchle holt Silbermedaille bei den British Open
11.09.11 - Zechs Erste gewinnt Vorbereitungsturnier ohne Niederlage

03.09.11 - Weite Reise wird mit Turniersieg belohnt
13.08.11 - Constantin Richter und Daniel Ammann gewinnen den ersten Göfiser Warm-Up-Cup


Überzeugende Leistung der Zecher Jugend bei der Kreisjahrgangssichtung

Dieses Mal treten insgesamt sechs Zecher Nachwuchsspieler in unterschiedlichen Klassen an.

Bei den Jungen U12 war Florian Schittenhelm der einzige Teilnehmer und somit automatisch Platz 1 in seinem Jahrgang. Damit er nicht umsonst nach Markdorf fuhr, spielte er außer Konkurrenz bei den Jungen U14 mit. Dort zeigte er eine starke Leistung gegen die zwei Jahre älteren Spieler und konnte mit einer 3:3 Bilanz und dem dritten Platz sehr zufrieden sein.

Bei den Jungen U15 waren drei Spieler des Zecher Nachwuchs vertreten. Es wurde in einer Gruppe mit zehn Teilnehmern gespielt. Yarkin Kiourt kam nicht immer zu seinem Spiel, konnte aber dennoch durch einige gute Bälle sich den 6. Platz erkämpfen. Ansgar Erhart startete etwas unglücklich, konnte sich aber über den gesamten Turnierverlauf stetig steigern und erkämpfte sich durch das beste Satzverhältnis den dritten Platz und kann noch auf die Qualifikation zur Bezirksjahrgangssichtung hoffen. Herausragend war Valentin Maschke. Er siegte ohne Satzverlust und zeigte, dass er nach seiner langen Verletzungspause nichts verlernt hat. Verdient nahm er die Urkunde zum 1. Platz entgegen und qualifizierte sich somit auch für die Bezirksjahrgangssichtung.

Bei den Jungen U18 war dieses Mal leider nichts zu holen. Da Constantin Richter schon bis zum Schwerpunkt freigestellt ist, spielten hier Denis Kücükler und Karol Bednarczyk. Bei konnten die Vorrunden Gruppe leider nicht überstehen, wobei Karol Bednarczyk als Gruppendritter ausschied, da es drei Spielgruppen gab.

Alles in allem war es dennoch eine sehr überzeugende Leistung. Nun ist das nächste Ziel auf der Bezirksjahrgangssichtung zu überzeugen.

       


Thomas Brüchle gewinnt Bezirksrangliste

Durchwegs gute Ergebnisse erzielten die Tischtennisspieler der TSG Lindau-Zech bei der Bezirksrangliste in Blitzenreute.

Bei den Damen waren insgesamt drei Lindauerinnen am Start. In der Klasse 1 musste Antje Oltmanns die Stärke ihrer Gegnerinnen neidlos anerkennen. Ihr gelang jedoch mit einem Sieg in der letzten Partie ein Achtungserfolg. In der Sonderklasse belegte Pamela Renteria einen guten dritten Endrang. Siegerin wurde Ute Thierer (SV Deuchelried) vor Janine Hafner (SV Amtzell). Uta Gierer wurde hier Siebente und vermied somit erfolgreich den Abstieg.

In der Herren-Sonderklasse waren gleich vier Zecher auf Punktejagd. Bei insgesamt 13 Spielern wurde in zwei Vorrundengruppen gespielt. In der Gruppe A gewann Thomas Brüchle (5:0 Siege) vor seinem Teamkameraden Constantin Richter (4:1). Beide stiegen somit souverän in die Endrunde auf. In Gruppe B startete Daniel Ammann überraschend schlecht ins Turniergeschehen. Aber nach großem Kampfgeist hatte er zum Schluss ein Spielverhältnis von 3:3. Uli Kunstmann hatte nach einem überraschenden Erfolg im letzten Vorrundenspiel ebenfalls drei Siege auf seinem Konto. Am Ende qualifizierte sich Ammann wegen dem besseren Satzverhältnisses als Dritter für die Endrunde. Kunstmann wurde Gruppenvierter, erreichte aber mit dem Klassenverbleib sein Ziel.

Nach weiteren drei Begegnungen für jeden Akteur waren drei Spieler punktgleich. Alle hatten ein Spielverhältnis von 4:1 Siegen. Brüchle gewann dabei am meisten Sätze und wurde somit Erster. Die weiteren Podestplätze erreichten Marc Metzler (SV Deuchelried) und Richter. Ammann spielte sich auf Rang sechs.

Nach der Siegerehrung freute sich Brüchle zudem über die Qualifikation für den Schwerpunkt im Juli.

   


Ammann/ Brüchle 2012 im Doppel weiterhin unbesiegt

Am Sonntag fand im Ulmer Vorort Strass das 38. Strasser Neujahrsturnier statt. Mit dabei auch die beiden TSG-Spieler des Landesligateams, Daniel Ammann und Thomas Brüchle. Nach etwas Verspätung durch die Heimreise der Skifahrer startete man mit der Doppelkonkurrenz. Gespielt wurde in zwei Vierergruppen.

Gegen Kaiser/ Angerer lag man schnell mit 0:2 Sätzen zurück, auch im dritten Durchgang sah es schlecht aus – 1:4. Doch dann drehte man auf, wurde sicherer und gewann die nächsten drei Sätze souverän. Auch das zweite Spiel ging über die volle Distanz. Dieses Mal verschenkte man eher zwei Sätze, am Ende stand dennoch ein Fünfsatzerfolg zu Buche. Die dritte Partie gegen Sachs/ Aust war mit 3:0 eine glatte Sache für die beiden Zecher. Somit ging man als Gruppensieger ins Halbfinale. Dort warteten die beiden Nachwuchstalente aus Langenau. Diesen fehlte aber gegen das erfahrene Landesligadoppel die Erfahrung. So lautete das Endergebnis 3:0 für Ammann/ Brüchle.

Ebenso souverän zogen Frank Elseberg und Andi Brandt ins Endspiel ein.

Diese Paarung war bis zu diesem Zeitpunkt über Jahre ungeschlagen. Mit etwas Glück gewann man Satz 1 knapp mit 11:9, dann zog das TSG-Duo auf und davon. Die Durchgänge 2 und 3 gingen klar an die Lindauer. Somit siegte man in der Doppelkonkurrenz der Herren A und bleibt 2012 im Doppel weiterhin ungeschlagen.

Das Einzel wurde in vier Gruppen gespielt. Brüchle und Ammann qualifizierten sich beide mit nur einer Niederlage für das Viertelfinale. Während Ammann gegen den Oberligaspieler Kaiser 2:1 führte, rannte Brüchle einem 0:2-Satzrückstand hinterher. Leider unterlag Ammann trotz tollem Angriffsspiel mit 2:3 Sätzen. Brüchle rettete sich nach einer Leistungssteigerung in den fünften Durchgang. Dort führte er nach einer Aufholjagd sogar mit 10:8, sein Gegenüber wehrte jedoch die Matchbälle mit Netzrollern ab und verwertete seinen ersten zum Sieg.

Beide TSGler belegten den guten fünften Platz. Die Strapazen der letzten Tage waren ihnen deutlich anzusehen. Umso erfreulicher war das Abschneiden bei diesem Vorbereitungsturnier.


Tolles Abschneiden beim Wanderpokalturnier des TTC Mühlhausen

Bei der 44. Austragung des TT-Wanderpokalturniers des TTC Mühlhausen traten in Ehingen-Mühlhausen erneut Spieler der TSG Lindau-Zech an. Zusammen mit befreundeten Akteuren aus anderen Vereinen reiste man am 7. Januar an.

Das Turnier begann mit dem Mixedbewerb. Gleich zwei Paare mit Zecher Beteiligung gingen an den Start. Daniel Ammann spielte sich nach starker Leistung gemeinsam mit Janine Hafner bis ins Halbfinale vor. Dort führte man bereits mit 2:1 Sätzen, unterlag aber dennoch im Entscheidungssatz. Beide freuten sich aber über den guten dritten Endrang. Thomas Brüchle siegte im vergangenen Jahr mit Hafner, dieses Mal trat er mit Jenny Klemann (Karlsruhe) an. Nach kleinen Abstimmungsproblemen zu Beginn steigerte sich das Duo und zog ins Finale ein. Nach vielen spektakulären Ballwechseln gewannen Klemann/ Brüchle in vier Durchgängen und errangen somit den ersten Platz.

Als Titelverteidiger wurden Ammann/ Brüchle im Doppel von den anderen gejagt. In jeder Partie mussten sie hart kämpfen, um erneut ins Endspiel einzuziehen. Dort wartete das Vater-Sohn-Duo Winkler vom Gastgeberverein. Mit 3:1 besiegten die TSGler ihre Gegner und holten erneut den Doppeltitel.

Auch der Damentitel ging indirekt an Zech. Jenny Klemann und Janine Hafner machten es ihren Mixedpartnern gleich und gewannen den Doppelbewerb.

In den Einzeln der A-Bewerbe machte Klemann bei den Damen das Triple perfekt, Hafner wurde hier gute Fünfte. Den B-Titel holte Anja Schust von der TG Biberach.

Bei den Herren wurde in acht Vorrundengruppen gespielt. Während Brüchle mit einer Niederlage als Gruppenzweiter weiterkam, qualifizierte sich Ammann als Vorrundenerster für die KO-Runde. Gegen einen ehemaligen Bundesligaspieler aus Tiengen war für Brüchle kein Kraut gewachsen, er unterlag glatt. Ammann gewann zwar sein Achtelfinale, konnte aber dann ebenfalls gegen den gleichen Gegner nicht gewinnen. Dennoch zeigten beide Zecher auch im Einzel eine gute Frühform.

Bei der gemeinsamen Siegerehrung sahnten man gut ab und ging voll bepackt auf die Heimreise. Wie immer war das Turnier gut organisiert und hatte das gewisse Etwas, um auch 2013 nach Mühlhausen zu fahren.

               


Zwei Zecher Teams in Kirchdorf

Beim 4. Kirchdorfer Midnight-Cup nahmen am vergangenen Donnerstag zwei Duos mit TSG-Beteiligung teil. Daniel Ammann spielte gemeinsam mit dem Feldkircher Thomas Schallegger. Bereits ein eingespieltes Team sind Thomas Brüchle und Frank Elseberg (TTC Witzighausen).

In der Herren A-Konkurrenz wurde in Vierergruppen gespielt. Ammann/ Schallegger belegten hier Platz 3 und spielten somit um die Ränge 9 bis 16. Dabei konnten sie alle Partien (Doppel + zwei Einzel) zu ihren Gunsten entscheiden und wurde schließlich gute Neunte.

Noch erfolgreicher waren Brüchle/ Elseberg( LZ-Witzighausen). Sie siegten in allen drei Gruppenpartien und kamen als Gruppenerster ins Viertelfinale. Unglücklich unterlagen sie dort mit 1:2. In den Platzierungsspielen um Platz 5 bis 8 bewiesen sie dann wieder ihre Stärke und gewannen alles. So schaute bei diesem Spaß-Turnier der fünfte Platz heraus.

Die Atmosphäre und der Spaß standen bis in die frühen Morgenstunden im Vordergrund, auch wenn es den ein oder anderen Ausfall zur späten Stunde gab!


Maximilian Scholze Dritter bei den Kreismeisterschaften in Meckenbeuren

Am Sonntag den 04.12.2011 fanden in Meckenbeuren die Kreismeisterschaften U15 und U18 statt.

Bei den Jungen U15 gingen Ansgar Erhart, Yarkin Kiourt, Niklas Greb, Lucas Scholze und Marvin Taut an die Tische. Während Erhart und Kiourt die Gruppenphase überstanden und ins Achtelfinale einzogen schieden Greb, Scholze und Taut aus, wobei Scholze noch einen Sieg erringen konnte.

Für Kiourt und Erhart war dann in der ersten Ko-Runde Schluss.

Im Doppel konnten leider keine Siege errungen werden, Erhart/Kiourt und Greb/Scholze unterlage ebenso wie Taut mit seinem Partner vom VFB Friedrichshafen.

Bei den Jungen U18 ging mit Maximilian Scholze nur ein Zecher an den Start. Er spielte sich ohne Satzverlust bis ins Halbfinale, dort unterlag er dem an Position zwei gesetzten Tettnanger.

Im Doppel schied er nach Koordinationsschwierigkeiten mit seinem Partner aus Ettenkirch schon in der ersten Runde aus. Er war aber nach seinem letzten Jugendturnier aber durchaus zufrieden.

Insgesamt konnte Betreuer Rolf Martin mit dem Abschneiden seiner Spieler zufrieden sein, hatten doch die meisten der U15 Spieler wenig oder gar keine Turniererfahrungen.

   


Uta Gierer gewinnt B-Klasse beim Biberacher-Mixedturnier

Zum ersten Mal wurde neben dem traditionellen Jugend-Nikolaus-Turnier ein Mixedturnier für Aktive ausgetragen. Insgesamt waren auch sechs Teams mit Zecher Beteiligung am Start.

In der A-Klasse errang Daniel Ammann zusammen mit Luella Zimmermann (Bayer Urdingen) den sehr guten dritten Rang. Ammann verlor dabei nur ein einziges Einzel.

Ebenfalls überzeugen konnte das einzige komplette TSG-Duo, Marisa Chiappetta und Constantin Richter, es spielte sich ohne Niederlage bis ins Viertelfinale. Dort unterlag man nach langem Kampf Ammann/ Zimmermann.

Das dritte Team mit Lindauer Beteilung war Kathrin Hagel (Biberach)/ Thomas Brüchle. Im ersten Spiel überraschte Brüchle mit einem Einzelerfolg über den Oberligaspieler Thomas Huber (SC Staig). Leider hatte man in der Zwischenrunde etwas Lospech. Der spätere Sieger und Drittplazierte war gemeinsam mit Hagel/ Brüchle in der Gruppe (2x 1:2).

Noch besser lief es für die Damen in der B-Klasse. Pamela Renteria spielte sich mit Stefan Mindum (TTF Altshausen) bis ins Viertelfinale. Dort war nach der Niederlage im Mixed leider Endstation. Uta Gierer mit Günther Maier (Ebenfalls Altshausen) und Janine Hafner mit Stephan Thiel (TSV Riedlingen) kamen nach starken Leistungen sogar bis ins Endspiel.

Nach einer guten und fehlerfreien Leistung brachte Gierer das Team Gierer/ Maier verdient in Führung. Routinier Maier beendete die Partie gekonnt zum 2:0-Endstand.

Somit standen mit Gierer auf Rang 1 und Hafner auf Rang 2 gleich zwei Zecherinnen auf dem Podest.

Zudem freute sich jede Spielerin und jeder Spieler über einen Schokoladennikolaus.

   


Einige Podestplätze bei den Aktiven-Bezirksmeisterschaften

Am vergangenen Samstag und Sonntag fanden in Wangen die alljährlichen Bezirksmeisterschaften statt.

Am Samstag spielte Hans-Peter Berg bei den Senioren. Dort erreichte er einen hervorragenden dritten Platz.

Am Sonntag spielten alle aktiven Klassen. Bei den Damen traten Janine Hafner, Pamela Renteria und Uta Gierer in der Damen A-Klasse an. Hafner konnte nach längerer Pause trotzdem noch zeigen, dass sie es nicht verlernt hatte, konnte sich aber nicht über die Gruppenphase hinaus setzen. Gierer schied in der ersten KO-Runde nach den Gruppenspielen aus. Renteria konnte sich mit einer guten Leistung bis ins Finale spielen, wo sie am Ende der Deuchelriederin Ute Thierer zum Turniersieg gratulieren musste.

Im Doppel kam Hafner mit ihrer Partnerin Silke Wiedemann vom SV Amtzell bis ins Halbfinale und sicherten sich somit einen guten dritten Platz. Ebenfalls Dritte wurden hier Gierer/ Renteria.

Bei den Herren gingen Constantin Richter, Thomas Brüchle und Daniel Ammann an die Tische. Alle drei Spieler der ersten Herrenmannschaft überstanden die Gruppenphase und zogen in die KO-Runde ein. Richter musste sich im Achtelfinale gegen Marc Metzler vom SV Deuchelried behaupten. Nach einem spannenden Spiel unterlag der Zecher Youngstar knapp mit 2:3. Brüchle konnte seine Achtelfinalpartie mit einer starken Leistung für sich entscheiden. Am Nebentisch spielte sich Ammann ebenfalls ins Viertelfinale. In der nächsten Runde traf Brüchle auf einen alten Bekannten, Claudius Baumann vom SV Ettenkirch. Nach vielen hochklassigen Ballwechseln fehlte Brüchle etwas das Glück und er musste Baumann zum Sieg gratulieren. Zeitgleich unterlag Ammann gegen den Spitzenspieler aus Wangen, Karl Dachs, chancenlos mit 0:3.

In den Doppeln schied Richter mit seinem Wangener Partner Patrick Männel in der ersten Runde aus. Brüchle und Ammann unterlagen im Halbfinale dem Ettenkirchner Doppel im fünften Satz und wurden somit Dritter.

In den Mixedbegegnungen waren für nahezu alle Paarungen nach der ersten oder zweiten Runde Schluss. Lediglich Gierer konnte sich mit ihrem Partner Michael Romer vom SV Ettenkirch bis ins Halbfinale spielen, wo sie anschließend unterlagen. Dennoch war der dritte Platz ein großer Erfolg.

Am Ende war es etwas enttäuschend, da der ein oder andere Sieg möglich gewesen wäre, aber bei einem so großen und starken Aufgebot aller Vereine im Bezirk konnte man unterm Strich sehr zufrieden sein.


Thomas Brüchle ist Tischtennis-Europameister

In Split, Kroatien, fanden vom 19.10. bis zum 29.10.2011 die Behinderten-Europameisterschaften statt. Mit dabei auch 20 Tischtennisspieler aus Deutschland, darunter der Lindauer Thomas Brüchle. Für ihn war es eine Premiere.

Nach einem Treffen mit der Deutschen Botschaft in Split wurde die riesige Halle, in der auch die Handball-EM ausgetragen wurde, besichtigt und die erste Trainingseinheit absolviert.

In der Wettkampfklasse 3 musste Brüchle am ersten Tag eine schmerzvolle Fünfsatzniederlage gegen den Serben Zlatko Kesler hinnehmen. Erst am nächsten ging es dann in der Dreiergruppe um Alles. Nur ein Erfolg reichte für die Qualifikation fürs Achtelfinale. Taktisch gut eingestellt erspielte sich der Deutsche einen glatten 3:0-Erfolg gegen den Tschechen Jaroslav Hadrava und zog in die nächste Runde ein. Brüchle direkt nach dem Spiel: "Die ersten Ballwechsel hatte ich das Gefühl als träge ich 20 Kilo Steine mit herum, doch auch mein Gegner wirkte sehr angespannt! Nach dem Gewinn des ersten Satzes ging es dann wie von ganz allein."

Im Achtelfinale wartete der Französische Noppenspieler Yann Guilhem, der in der Weltrangliste unter den Top 10 steht. Souverän und mit gefühlvollen Angriffsschlägen dominierte Brüchle die Partie und verließ nach vier Durchgängen als Sieger die Box. Eine ähnliche Spielanlage hatte auch sein Viertelfinalgegner, der Österreichische Routinier Egon Kramminger. Lediglich in Satz 3 hatte der Lindauer Debütant Probleme mit dem unorthodoxen Spiel seines Gegners. Nach einem 3:1-Sieg stand er somit im Halbfinale.

"Jetzt wollte ich unbedingt eine Medaille, obwohl das bei den übrig gebliebenen Spielern sehr schwer werden würde!", meinte er am Abend vor den Halbfinals.

Im rein deutsch-deutschen Duell mit dem favorisierten Thomas Schmidberger (Nr. 2 der aktuellen Weltrangliste) zeigte der Zecher seine beste Leistung. Hatte er noch vor einigen Wochen klar verloren, beherrschte er nun seinen Gegner und spielte sich überraschend in das EM-Endspiel. Dort wartete erneut der Serbe Kesler, der den dritten deutschen Starter Jan Gürtler bezwang.

Nach verschlafenem ersten Satz drehte Brüchle mächtig auf und holte sich Satz 2 recht deutlich. Leider verlor er den dritten Durchgang unglücklich mit 10:12. Auch in Satz 4 lag er bereits weit zurück, kämpfte sich nochmals heran und hatte sogar beim Stand von 10:9 einen Satzball. Doch Kesler wehrte diesen mit einem Netzroller ab und verwertet seinen ersten Matchball zum 12:10.

Nach dem Gewinn der Silbermedaille meinte Brüchle: "Direkt nach dem verlorenen Endspiel war ich leer und enttäuscht. Doch wer hatte schon mit einer Medaille bei meinem ersten Großereignis gerechnet! ICH sicher nicht!"

Nach einem Ruhetag ging es dann im Teambewerb weiter. Brüchle, Gürtler und Schmidberger gehörten gemeinsam mit den Franzosem zu den Topfavoriten.

Im ersten Gruppenspiel am Morgen bezwangen die Deutschen das Team aus Slowenien mit 3:1. Am Abend folgte das brisante Duell mit dem Nachbarn Österreich. Auch hier lautete das Endergebnis 3:1 für Team Germany. Gegen die Gastgeber aus Kroatien verloren die Deutschen keinen Satz und zogen souverän als Gruppensieger in das Halbfinale ein.

Hier wartete das Überraschungsduo aus Russland. Nach unerwartetem harten Kampf und spannenden Partien gewannen Brüchle und Co knapp mit 3:1. Im anderen Halbfinale bezwang Frankreich recht klar das Team aus Österreich. Somit war das Traumfinale perfekt.

Vor toller Kulisse musste Brüchle als Ersten an den Tisch. Sein Gegner hieß Florian Merrien. Gegen die Nummer 3 der Welt hatte Brüchle noch vor kurzem in Sheffield klar verloren. Auch im Endspiel sah es lange Zeit nach einer deutlichen Niederlage aus. Die ersten beiden Sätze gingen schnell an den Franzosen und der Deutsche hatte kein Konzept gegen das Spiel des Linkshänders. Doch plötzlich gelang dem Lindauer immer mehr und er wurde von Ballwechsel zu Ballwechsel mutiger. So sicherte er sich Durchgang 3. Nach tollen und langen Ballwechseln stand es aber dann 10:7 für Merrien. Das hieß drei Matchbälle gegen Brüchle. Er wehrte mutig alle ab und verwertete seinen zweiten Satzball zum Satzausgleich. Im Entscheidungssatz startete Brüchle furios und führte schnell mit 6:2. Er hielt diesen Vorsprung bis zum Ende und erzielte mit einem 11:7 den umjubelten ersten Sieg.

Kurz nach dieser Partie: "Keine Ahnung wie ich die Begegnung gedreht habe, ich habe einfach Punkt für Punkt gespielt! Irgendwann merkte ich aber, dass mein Gegner im nervöser wurde. Das machte mich dann immer stärker!"

Auch die nächsten beiden Einzelspiele wurden gewonnen und somit besiegte man Frankreich überraschend deutlich mit 3:0.

Das hieß, dass der neue Team-Europameister aus Deutschland kommt.

Nach Silber im Einzel holte Brüchle nun sogar Gold im Team.

Die Bilanz nach dem Turnier fiel natürlich positiv aus: "Im Moment kann ich es noch nicht ganz so realisieren, ich hoffe das kommt noch! Es war schon ein bewegender Augenblick Gold zu holen, die Nationalhymne zu hören und von so vielen Zuschauern bejubelt zu werden! Mit dem Abschneiden habe ich niemals gerechnet! Jetzt hoffe ich natürlich, dass es auch noch mit der Qualifikation für die Paralympics in London 2012 klappt!"

           


8 Medaillen für das Deutsche Tischtennis-Team in Kroatien

Jeweils ihre ersten Goldmedaillen holten bei einer Europameisterschaft (EM) im Team der Wettkampfklassen (WK) 3 Thomas Brüchle (35 Jahre, RSC Frankfurt), Jan Gürtler (41, RSC Berlin) und Thomas Schmidberger (20, TSV Plattling) mit Coach Michele Comparato (Wiesbaden) sowie in der WK 6 Thomasz Kusiak (30, BSG Neumünster) und Thomas Rau (27, RSV Landkirchen)  mit Coach Thomas Knossalla (Limburg). Überraschend kam der Erfolg in der WK 6 zustande, während man durch die guten Leistungen in der letzten Zeit  durch die Spieler der WK 3 mit einem Platz ganz oben auf dem Treppchen in Split hoffen konnte.

Insgesamt  konnten die 20 Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) 2 x Gold, 3 x Silber und 3 x Bronze sowie vier vierte Plätze erzielen.

Bundestrainer Wieland Speer (Heusenstamm) war mit den gezeigten Leistungen und der Medaillenausbeute zufrieden. „Wir haben unser Ziel - Medaillen in allen Farben - erreicht und können feststellen, dass wir einige hoffnungsvolle Erststarter dabei hatten, die teilweise noch sehr jung sind und in der Zukunft sehr erfolgreich sein könnten, wenn sie entsprechend trainieren. Hierzu zählen insbesondere Valentin Baus (15) in der WK 5, aber auch die erst 14-jährige Sandra Mikolaschek (TTC Halle), die der schwedischen Europameisterin bereits einen Satz abknüpfte und es bis in das Viertelfinale schaffte.“

Im Damen-Team der WK 8 konnten Steffi Grebe (WK 6, 24, BSG Neu- Münster) und Juliane Wolf (WK 8, 23 Jahre von der BSG Offenburg mit Coach Sarah Textor (Staffel) noch Bronze sichern und bestätigten somit ihre tollen Leistungen im Einzel bei ihrer ersten EM.

Gute vierte Plätze belegten bei den Teams in der WK 5 noch der  jüngste männliche Teilnehmer Valentin Baus (WK5, 15, BSG Duisburg), Selcuk Cetin (40, RSG Koblenz) und Holger Nikelis (WK 1, 33, RSC Köln) mit Coach Charly Weber (Eisenach) sowie in der WK 7 Thorsten Schwinn (34, TGO TV Roßdorf) und Jochen Wollmert (46, BSC Solingen) mit Coach Andreas Escher (Stuttgart).

Vor den guten Ergebnissen in den Teamwettbewerben hat das deutsche Team bereits in den Einzeln hervorragende Resultate erspielt. Juliane Wolf, Thomas Brüchle und Thomas Rau wurden jeweils Vize-Europameister in ihren Klassen. Steffi Grebe  und Thomas Schmidberger  gewannen jeweils Bronze. Ebenfalls gute vierte Plätze erzielten Valentin Baus und Jan Gürtler im Einzel

Erstmals wurde bei einer EM  des Tischtennis-Weltverbandes (ITTF) auch die WK 11 für Geistig behinderte Menschen ausgetragen. Der erste deutsche Einzelmeister des DBS, Hartmut Freund (43, VBSG Bietigheim-Bissingen), war dabei und nahm überraschend erfolgreich teil. Er gewann gegen keinen Geringeren als den Weltranglisten-Vierten und schied im Viertelfinale gegen den Weltranglisten-Zweiten aus.

 

Dazu Speer: „Dieses Experiment ist bei der Premiere aus unserer Sicht gelungen. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle auch seinem Coach bei der EM, Hannes Doesseler (Ratingen), und seinem Betreuer und Bruder Norbert Freund (Bietigheim-Bissingen).

Ein Dank richtet sich an das gesamte Betreuerteam des DBS aber auch an den Ausrichter in Split, der versucht hat, bei einer Europameisterschaft im Behindertensport neue Maßstäbe zu setzen. Halle, Hotel, Transport, Ergebnisdienst, Organisation, Verpflegung und Service hatten einen sehr hohen Standard. Viele Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Betreuer möchten deshalb gern wieder nach Kroatien in die schöne Stadt an der Adria kommen – vielleicht zu einem Weltranglistenturnier.

Ein weiterer Dank gilt aber auch der Deutschen Botschaft in Kroatien, die durch Honorarkonsul Vice Dodig sogar zweimal während der EM in der Spaladium–Arena persönlich vertreten war und der Mannschaft viel Glück wünschte und sie tatkräftig durch den Hallenbetreiber unterstützte.“

Insgesamt nahmen 292 Spielerinnen (117 Frauen) und Spieler aus 31 Nationen bei den Tischtennis-Europameisterschaften im Behindertensport (WK 1 – 11) in Split (Kroatien) teil.

Die einzelnen Ergebnisse sind hier http://www.hsts.hr/Live-scoring/team-events.html

und Fotos zur Veranstaltung hier http://www.flickr.com/photos/gmarziou/collections/72157627849343043/  zu finden.

       


Pressebericht zur Tischtennis-Europameisterschaft im Behindertensport in Split, Kroatien

Medaillen in allen Farben sind das Ziel für das Deutsche Tischtennis-Team in Kroatien

Voraussichtlich 293 Spielerinnen und Spieler aus 31 Nationen werden bei den Tischtennis-Europameisterschaften im Behindertensport (Wettkampfklassen 1 - 11) in Split (Kroatien) an den Start gehen.

Ab dem 22.10. beginnen die Einzel, an denen auch 19 Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) teilnehmen, am 26.10. starten dann die Teamwettbewerbe mit 8 Mannschaften aus Deutschland bis die EM am 29.10. endet.

Bundestrainer Wieland Speer (Heusenstamm) wünscht sich mit seinem Trainer- und Betreuerteam, dass alle DBS-Spieler ihr Leistungsmaximum abrufen können, sich in Split von ihrer besten Seite zeigen und einige Medaillen in allen Farben dabei heraus kommen.

Zu den Favoriten in ihren Klassen zählen sicherlich der amtierende Weltmeister Holger Nikelis (Nr. 1 der Weltrangliste in der WK 1 aus Köln) oder der aktuelle Vizeweltmeister Thomas Schmidberger (Nr. 3 der WR in der WK 3 aus Viechtach in Bayern). Der erst 19jährige Schmidberger wurde übrigens vor wenigen Tagen im Rahmen "Fest der Begegnung" der Deutschen Sporthilfe mit dem Sonderpreis der Deutschen Sporthilfe ausgezeichnet welches im Eventwerk Dresden stattfand.

Aber auch der Paralympicsieger von 2008, Jochen Wollmert (Nr. 4 der WR in der WK 7 aus Stuttgart) oder WM-Bronzemedaillengewinner Thomas Raus (Nr. 5 der WR in der WK 6 von der Insel Fehmarn) sind aussichtsreiche Medaillenkandidaten.

Gespannt sein darf man auch auf die Damen, die restlichen Herren und den Nachwuchs, der erstmalig bei einer EM dabei ist. Sechs junge Spieler mit 20 oder weniger Jahren, wollen den etablierten Größen zeigen was sie drauf haben.

Bundestrainer Wieland Speer erwartet hochklassige Begegnungen bei guten Bedingungen in der Spaladium Arena in Split. "Die Europameister im Einzel sind direkt für die Paralympics im nächsten in London qualifiziert – also ein besonderer Ansporn für alle Teilnehmer."

"Ich hoffe, dass unsere Athleten für sich und den DBS zahlreiche Medaillen gewinnen werden und ich wünsche mir, dass unser gesamtes Team vor Ort ein sportlich faires Auftreten zeigt, alles aus sich herausholt und jeder Einzelne für sich das Optimum erreicht. Gespannt bin ich insbesondere auf unsere Erststarter bei einer Europameisterschaft und unsere noch minderjährigen Spieler, die ganz befreit aufspielen könnten und sollten."

Die einzelnen Ergebnisse sind später hier
http://www.ipttc.org/results/international/index.htm
zu finden.


Constantin Richter dominiert die Jugendbezirksmeisterschaften

Am 08. und 09.10.11 fanden die jährlichen Jugendbezirksmeistersschaften in Baindt statt. Gespielt wurden in Klassen U15 am Samstag und U18 am Sonntag.

Am Samstag traten für die Zecher Ansgar Erhart, Niklas Greb und Florian Schittenhelm. Erhart erreichte nach gekonntem Spiel die Endrunde, während für die anderen Nachwuchsspieler nach der Vorrunde Schluss war. In der Endrunde war dann nichts zu holen und er musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren.

Am Sonntag gingen für Lindau-Zech Maximilian Scholze, Jiasong Wu, Constantin Richter, Karol Bednarczyk und Denis Kücükler an die Platten. Während Richter und Scholze ihre Gruppen gewannen, schieden die anderen drei Zecher Akteure nach der Vorrunde aus. Für Scholze war im Viertelfinale Endstation, wo er knapp verlor. Richter kämpfte sich mit eindrucksvollen Bällen ins Finale, wo er auf seinen alten Rivalen Adrian Tappeiner vom SV Weiler traf. Im Endspiel lag er sogar mit 0:2 zurück, kämpfe sich aber mit grandiosen Bällen zurück ins Spiel und konnte das Finale für sich entscheiden.

Im Doppelwettbewerb dominierte Richter mit seinem Partner Marcel Brückner vom SV Deuchelried. Ohne Satzverlust spielten sie sich überzeugend ins Finale. Dort erkämpften sie sich mit einem 3:1 den Titel bei den Bezirksmeisterschaften.

Leider verpasste Richter das Triple. Im Mixed-Wettbewerb unterlag Richter mit Partnerin Cara Fluhr im Finale dem Kißlegger Mixed mit 1:3. Trotzdem war ein zweiter Platz eine super Leistung.

Coach Daniel Ammann nach dem Turnier: „Einfach nur klasse, wie stark sich Constantin an diesem Wochenende präsentiert hat. Er gehört nicht ohne Grund zu den besten Nachwuchsspielern im gesamten Bezirk.“


Daniel Ammann erreicht 2. Platz bei den LA-Open

Bei den jährlichen LA-Open am 03.10.11 gingen dieses Jahr acht Zecher Spieler an die Platten. Auch dieses Mal spielten die Damen wieder in den Herrenklassen mit.

In der C-Klasse traten Pamela Renteria, Uta Gierer und Hans-Peter Berg an. Für alle war das Weiterkommen in die Endrunde nicht machbar und schieden nach der Vorrunde aus. Besser lief es im Doppel. Renteria und Gierer spielten sich ins Halbfinale, wo sie nur knapp verloren. Berg und sein Partner unterlagen ebenfalls knapp im Halbfinale. Somit teilen sich die drei Zecher den dritten Platz im Doppel der C-Konkurrenz.

Bei der B-Klasse wurde die TSG Lindau-Zech von Björn Patzer vertreten. Für ihn war leider schon auch nach der Vorrunde Schluss, auch im Doppel war kein Erfolg zu verzeichnen.

In der A-Konkurrenz waren vier Zecher zum Spielen angetreten. Constantin Richter, Daniel Ammann, Thomas Brüchle und Ralf Klaczynski spielen in jeweils einer eigenen 5er-Gruppe. Für Klaczynski war das Turnier nach der Vorrunde beendet. Auch Richter und Brüchle schieden nach der Vorrunde aus, da beide wegen nur einem Satz das schlechtere Verhältnis hatten. Ammann konnte sich mit 3:1 Spielen den Gruppensieg und den Einzug in die Endrunde sichern.

Im Viertelfinale stand Ammann dem Altshausener Spieler Mindum gegenüber. In einem knappen Fünfsatzspiel konnte er sich das Halbfinale sichern. Dort traf er auf den Verbandsklassespieler Dominik Bucher. Nach einer 2:0 Führung für Ammann kam sein Gegenüber immer besser ins Spiel. Dennoch konnte sich der Zecher knapp im fünften Satz durchsetzen. Im Finale traf er auf den Schweizer Philip Merz. Hier wollte dem Zecher Spieler gar nichts mehr gelingen und er musste sich klar mit 4:0 geschlagen geben.

Trotzdem war es für Daniel Ammann ein großer Erfolg, womit er anfänglich überhaupt nicht gerechnet hatte.


Thomas Brüchle im Finale des 1.Socialpioneercup

Am vergangenen Wochenende wurde auf der Reha-Care (größte Reha-Messe Europas) in Düsseldorf der 1.Socialpioneercup ausgetragen.

Das Besondere daran ist, dass dort Nichtbehinderte im Rollstuhl gegen die vier derzeit besten Rollstuhltischtennisspieler antraten. Im Tischtenniszentrum des aktuellen Deutschen Meisters Borussia Düsseldorf konnten sich die Fußgänger für das Viertelfinale qualifizieren.

Auf einem großen Showcourt konnten sich Thomas Brüchle und seine drei Teamkameraden des Deutschen Nationalteams deutlich gegen die vier besten Spieler des Qualiturniers durchsetzen. Unter ihnen waren zwei Oberligaspieler, der Westdeutsche Schülermeister und der Geschäftsführer von Borussia Düsseldorf (spielte früher in der 2.Bundesliga).

Im Halbfinale waren nun die Rollis also unter sich. Thomas Schmidberger, die Nr. 1 der Welt, besiegte in der ersten Begegnung den Youngster Valentin Baus knapp mit 3:2 Sätzen. Im zweiten Halbfinale gewann der für Frankfurt in der Bundesligaspielende Thomas Brüchle klar gegen Selcuk Cetin (Nr. 3 der aktuellen Weltrangliste).

Im Finale vor über 200 Zuschauern gelang dem Zecher nicht viel und er musste die Stärke seines Gegenübers neidlos anerkennen. Und dass obwohl der Präsident plus Gattin von Timo Boll-Club Düsseldorf vor dem Endspiel auf Brüchle gesetzt hatte.

Rang 2 und eine tolle Erfahrung waren aber ebenso erfreulich für den Neueinsteiger der TSG Lindau-Zech.

Vor soviel Prominenz hatte er noch nie gespielt. Die Wiederholung des Cups im nächsten Jahr steht schon fest. Geplant ist sogar, dass die Ausspielung international wird. Dennoch werden wohl nur die Bolls und die Waldners Chancen gegen die erprobten Rolli-Nationalspieler haben!

Nun beginnt für Brüchle die große Vorbereitung auf die EM in Split. Letzter Test davor wird der Bundesligaspieltag in Bayreuth sein.

Schneidet der Lindauer in Kroatien gut ab, steigen seine Chancen auf eine Teilnahme bei den Paralympics in London 2012.

Weiterer Bericht

           


Leider keine Erfolge bei der Jugendrangliste in Aulendorf

Bei der Rangliste gingen die TSG Lindau-Zech leer aus.

Constantin Richter war auf Grund seiner guten Leistungen im Vorjahr schon für den Schwerpunkt vorqualifiziert.

Bei den Jungen U15 musste Valentin Maschke aufgrund der seiner anhaltenden Verletzung aus der Rückrunde absagen und konnte sich somit nicht für den Schwerpunkt qualifizieren.

Bei den Mädchen U18 startet als einzige Spielerin Teresa "Teddy" Hengge. Sie konnte ein Spiel mit einer starken Leistung gewinnen, bei den anderen Spielen war nichts zu holen, obwohl viele Sätze nur in der Verlängerung entschieden wurden. Trotz der ausfallenden Siegen zeigte sie ihr Können und man musste sie als ernstzunehmende Gegnerin einstufen.


Thomas Brüchle holt Silbermedaille bei den British Open

British Open in Sheffield vom 13. - 18. September 2011

8 Medaillen für das Deutsche Tischtennis-Team in Sheffield

340 Spielerinnen und Spieler aus 44 Nationen starteten beim

Weltranglistenturnier in Sheffield (Großbritannien), der letzen internationalen Veranstaltung in diesem Jahr vor den TT-Europameisterschaften in Split (Kroatien) Ende Oktober. Insgesamt holten die 23 deutschen Athleten 5x Silber und 3x Bronze sowie zwei vierte Plätze.

In der Wettkampfklasse 3 startete der Lindauer Thomas Brüchle. Bei seinem erst zweiten Weltranglistenturnier spielte sich der Spieler der TSG Lindau-Zech bis ins Finale.

Als Gruppensieger mit Erfolgen über zwei Asiaten und einen Österreicher qualifizierte er sich fürs Achtelfinale. Auch dort wartete ein Akteur aus dem Nachbarland. Mit 3:0 Sätzen gewann er die Begegnung. In einem spannenden und hochklassigen Viertelfinale besiegte er den französischen Spitzenspieler knapp mit 11:9 im fünften Satz.

Ebenfalls über die volle Distanz ging es im Halbfinale gegen einen Schweden. Nach vergebenen Matchbällen in Satz 3 und 4 verwertete Brüchle diesen im Entscheidungssatz zum 3:2-Erfolg. Im Finale hielt Brüchle die ersten beiden Durchgänge noch offen, dennoch musste er bei seinem ersten großen Auftritt eine Niederlage hinnehmen. Aber mit Platz 2 bei den British Open konnte vor dem Turnier keiner rechnen, umso größer war die Freude beim 35-Jährigen.

Im Teambewerb trat er dann gemeinsam mit Werner Burkhardt (Bayreuth) in der Wettkampfklasse 4 an. Im ersten Gruppenspiel musste man gegen den Topfavoriten Frankreich ran. Man verlor zwar 1:3, Brüchle gewann dabei allerdings gegen den Einzelsieger der WK 4. Die zweite Partie gewann Team Germany mit 3:1.

Im Viertelfinale wartete das Duo aus Schweden. Nach zwei klaren Erfolgen von Brüchle stand die Tür Richtung Halbfinale schon weit offen. Doch Burkhardt unterlag denkbar knapp zum 2:3-Endstand. Aber auch Rang 5  ist nicht zu verachten, traten doch außer China alle Weltklasseteams in Sheffield an.

Brüchle war mit seiner Leistung mehr als zufrieden: "Mit Platz 2 hätte ich nie gerechnet, dennoch fehlt mir ab und zu noch die nötige Erfahrung! Aber schon in einem Monat kommt die EM, da werde ich dann erneut auf Medaillenjagd gehen."

           


Zechs Erste gewinnt Vorbereitungsturnier ohne Niederlage

Traditionell trägt man im Wechsel zur Saisonvorbereitung ein Mannschaftsturnier aus. Dieses Mal spielte man in Obergünzburg.

Die 1.Herrenmannschaft der TSG Lindau-Zech trat in folgender Aufstellung an: Constantin Richter, Daniel Ammann, Thomas Brüchle, Uli Kunstmann, Reinhard Hengge und Rolf Martin.

Gestartet wird immer mit dem Lokalderbys. Zech musste also gegen den SV Weiler ran. Nach den Doppeln stand es gleich 2:1 für die TSG. Richter, Ammann und Brüchle bauten mit ihren Siegen die Führung aus. Kunstmann musste dagegen den zweiten Punkt für die Allgäuer zulassen. Doch das hintere Paarkreuz mit Hengge und Martin erspielte sich zwei weitere Erfolge. Zur Habzeit stand es somit 7:2. Doch danach unterlagen Richter, Ammann und Brüchle in ihren zweiten Partien, bevor Kunstmann und Hengge die Partie zum 9:5-Sieg beendeten.

Im zweiten Spiel war der TV Waal der Gegner. Hier gewann man sogar gleich alle drei Eingangsdoppel. In den ersten Einzeln punkteten Ammann, Brüchle, Hengge und Martin. Lediglich Richter und Kunstmann verloren knapp. Nach dem Sieg von Richter im Spitzeneinzel stand es 8:2 für die Inselstädter. Trotz hoher Führung musste Ammann noch seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Brüchle konnte zeitgleich aber den neunten Punkt ergattern. Der Endstand lautete somit 9:3 für Zech.

Das letzte Spiel war dann gegen den Gastgeber. Schnell führten die Lindauer mit 8:0, bevor Hengge den Ehrenpunkt für den TSV Obergünzburg zuließ. Mit dem Erfolg von Richter war der 9:1-Kantersieg perfekt.

Mit drei deutlichen Erfolgen konnte man den Turniersieg erringen und freute sich über die gelungene Vorbereitung. Die nächste Austragung findet in einem Jahr in Zech statt.

   


Weite Reise wird mit Turniersieg belohnt

Beim Einladungsturnier des TTC Kottspiel 1956 errang das Zecher Trio Platz 1.

Nach langer Anreise traten Patrizia Russ, Daniel Ammann und Thomas Brüchle beim Mannschaftsmixedturnier in der A-Klasse an.

Man spielte in einer Gruppe jeder gegen jeden.

Zu Beginn besiegte man das Trio aus Neunstadt mit 3:1. Doch gleich in der zweiten Partie kam es zum Aufeinandertreffen mit alten Bekannten. Gegen den SV Ettenkirch (Michael und Wolfgang Romer) lag man schnell mit 0:2 im Rückstand, bevor Russ mit einem knappen Fünfsatzsieg verkürzen konnte. Nach einem glatten 3:0-Erfolg im Doppel musste das letzte Einzel über Sieg oder Niederlage entscheiden. Brüchle behielt hierbei gegen Wolfi Romer die Oberhand und stellte auf 3:2 für die TSG Lindau-Zech.

Auch die dritte Begegnung konnte nach einem Sieg im Doppel mit 3:1 gewonnen werden.

So kam es sozusagen zum Endspiel gegen Neuenstein, die ebenfalls bisher drei Siege vorweisen konnten. In einem spannenden Mixed gewannen Russ/ Brüchle etwas glücklich mit 11:9 im Entscheidungssatz. Zeitgleich brachte Ammann die TSGler mit einem 3:0-Satzsieg mit 2:0 in Führung. Zwar unterlag dann Russ ihrer Gegnerin, doch Ammann/ Brüchle siegten souverän ohne Satzverlust und holten den entscheidenden letzten Punkt zum Turniersieg.

Anschließend konnte das Trio noch den Sieg feiern und machte sich dann rechtzeitig auf den langen Heimweg.

Thomas Brüchle zu dem Abschneiden in Kottspiel: "Nach dem vielen Training in der Saisonvorbereitung war dieses Turnier die willkommende Abwechslung und wurde sogar noch mit dem Turniersieg gekrönt."

   


Constantin Richter und Daniel Ammann gewinnen den ersten Göfiser Warm-Up-Cup

Beim ersten Warm-Up-Cup in Göfis traten zwei Zecher Teams an. Teams aus Vorarlberg, Deutschland und Niederösterreich nutzten dieses Turnier als Saisonvorbereitung. Da Thomas Brüchle unglücklicherweise wegen einer Verletzung absagen musste, sprang für ihn Rajko Schermer ein. Somit bildeten Lindau-Zech 1 Constantin Richter und Daniel Ammann, Lindau-Zech 2 wurde von Uli Kunstmann und Rajko Schermer vertreten.

Da noch kurzfristig ein paar Teams vor Turnierbeginn absagten, wurde ein veränderter Modus gespielt. Gespielt wurde nach den Davis-Cup-System auf 3 Gewinnpunkte. Die Vorrunde wurde in vier 3er-Gruppen ausgetragen, wobei die Erstpalzierten in den die Endgruppe von Platz 1-4 kamen, die Zweitplazierten in die Gruppe um die Plätze 5-8 und die Dritten spielten die Plätze 9-12 aus.

Kunstmann und Schermer konnten sich in der Vorrunde gut behaupten und schlugen sogar die Titelfavortiten aus Niederösterreich. Somit zogen sie verdient in die Gruppe der besten 4 ein.
Richter und Ammann spielten sich auch mit zwei 3:0 Erfolgen souverän in die höchste Endgruppe.

In den Platzierungsspielen trafen zuerst die beiden Zecher Team aufeinander. Nach einem spannenden Doppel und zwei hochklassigen Einzeln gewannen Richter und Ammann die Partie mit 3:0.
In der nächsten Runde mussten Kunstmann/Schermer gegen die alten Bekannten aus Frastanz an die Platte. Nach einem harten Kampf unterlagen die Zecher am Ende knapp mit 3:2.
Am Nebentisch machte das andere Zecher Team mit einem 3:1 Erfolg über Feldkirch einen weiteren Schritt Richtung Turniersieg.
Im Spiel um Platz 3 konnten sich Kunstmann/Schermer am Ende hauchdünn mit 3:2 über Feldkirch durchsetzen und somit den Podestplatz sichern.
Im Finalspiel traten Richter/Ammann gegen Franstanz 1 Gstrein-Gutkauf/Gut an. Nach einem hochklassigen Doppel führten die Zecher mit 1:0. Richter konnte nach einem 3:2 Erfolg über Gut den Vorsprung weiter ausbauen. Nach einem überraschend klaren 3:0 Erfolg von Ammann über Gstrein-Gutkauf war der Turniersieg perfekt.

Die Spieler der Plätze 1 bis 3 erhielten im Anschluss bei der Siegerehrung Urkunden und Pokale. Richter und Ammann erhielten darüber hinaus den Wanderpokal des Warm-Up-Cup.

Auch nach dem Turnier gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit unseren Freunden aus Österreich.